Holly Holleber

 

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Ich lebe und wohne bei Heidelberg, bin Multiinstrumentalist („aber keines spiele ich richtig“) bespiele seit 1956 die Bretter, die die Welt bedeuten.
Das tat ich und tue ich als Musiker, Komponist und auch als Darsteller in den unterschiedlichsten Formationen.

 

Aktuelle Programme:

"Das Ende naht, doch der letzte Vorhang klemmt noch" - Künstlerensemble Boxberg/Kleingemünd
"Lasst euch nicht verführen"                                                        - Künstlerensemble Boxberg/Kleingemünd

"Hijos del sol...das kommt mir spanisch vor"                        - Duo mit Francisco Rodríguez

"Goodies but Oldies"                                                                          - Duo mit Roland Schäfer

"Klang-Performance"                                                                       - Solo

 


Ab hier kannst du an meinem bisherigen künstlerischen Leben teilhaben. Wenn du eine Jahreszahl anklickst, springst du direkt zum jeweiligen Artikel.

  

Wann beginnt ein Künstlerdasein?

 

Nun, ich glaube bei mir war es der Moment, als ich als 4-Jähriger im Festzelt beim Dorffest auf der Bühne in meine kleine Mundharmonika blies und „Hoch drob´n auf´m Berg“ spielte und alle mitsangen. 
Der anschließende Applaus tat wohl ein Übriges.
mein erstes Instrument 05

Von da an musste ich einfach immer wieder dieses Erlebnis haben: andere irgendwie berühren und dafür Applaus erhalten. Das geschah zunächst auf privater Ebene oder in der Schule.

 

1964 Arrest für Musikmachen

1967 SingOut Deutschland  
1975 - 1985 Tanzmusik in unterschiedlichen Formationen 
1974 - 1979 Studium  
80er Jahre 
Andando, time afrique Kabarett Unke 

1988 Kunstdinger (Mundartdichterinnen)
Lutz und Holly

1988 San Mundo ein Theaterexperiment

1989 Hubert und die Leisetreter

1992 - 2004 Spektakel macht Schule

2000 Lärm im Spiegel - ein Nichtkästnerprogramm

2000 Alle Fünfe gerade

Ab 1989 Cocolores - Travestiekünstler

Ab 1990 ASG-Theater Neckarbischofsheim mit Siggi Püschel

1990 Die Dreigroschenoper

2005 Der eingebildete Kranke

2006 Die verbrannten Dichter

2008 Die Vögel

2010 Der Bürger als Edelmann

2012 Die Männer sind alle Verbrecher - eine politische Revue der 20er Jahre

2014 Auf die Barrikaden

2016 Abgefahren - eine Bahnhofsrevue

2018 Oenf, womit keine Zahl rechnet

2020 Oberon kommt heute nicht  

 

1999 Theater Dortmund (Auftragsarbeit)

Ab 2000 Szenische Lesungen mit musikalischen Ereignissen

2004 - 2007 Chansongalas

2006 Zweites Soloprogramm

2007 African Sanctus

Immer wieder BENEFIZ

2017 Zeitensprung (Theaterstück mit Musik)

2019 Bach und Händel (ein fiktives Theaterstück) 

 





 

 

 

 

 

 

 

1964, ich war gerade 2 Monate in der 7.Klasse des Musischen Gymnasiums Würzburg, erhielt ich einen Direktoratsarrest, weil ich während der Pausen in den Überäumen im Keller am Klavier "rumgerockst" habe und viele Mitschüler und Mitschülerinnen begeistert zugehört haben und mich anfeuerten. Das war halt zuuu laut.

 

Hier das rekonstruierte Dokument von 1964. Ich hatte gar keine J a z z (deutsch gesprochen) - Musik gemacht, sondern lediglich ein kleines Mozart-Menuett ein wenig swingy gespielt. Das Gebäude des damaligen Deutsches Gynasium oder Musisches Gymnasium Würzburg gehört heute zur Uni Würzburg.

 

                    ↓   

So sah der "Bösewicht" damals aus

 

Holly Passfoto 14 

 

SchulleiterbriefUniversit�tsgeb�ude am WittelsbacherplatzFoto: Robert Emmerich

 
Wem sowas übertrieben erscheint: an Bayerns Schulen war bis Ende der 60er die Prügelstrafe erlaubt. An den Konservatorien (Musikhochschulen) wurde den Studierenden von Professoren untersagt nebenbei „kommerziell“ Tanz- oder Unterhaltungsmusik zu spielen, denn viele betrachteten Auftritte in Unterhaltungsmusik (also Jazz, Schlager, Tanzmusik, später Rock/Pop)  als „verderblich für Technik und künstlerische Haltung“. 
Wer es trotzdem tat, musste es diskret halten, um nicht mit der Schulleitung in Konflikt zu geraten, ansonsten gab es Rügen oder Studienprobleme. So wurde das logischerweise auch an einem musischen Gymnasium so gehandhabt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sing-Out Deutschland

Seit meinem 14ten Lebensjahr spielte ich dann für mir persönlich nicht bekannte Menschen.
Mit  Sing-Out bereiste ich 4 Jahre lang die Welt und konnte mich auch musikalisch
vortrefflich weiterentwickeln: außer den Instrumenten (Gitarre, Bass, Klavier), lernte ich komponieren und dirigieren, ein Orchester und einen Chor leiten.
Ich bin der in der Frontmitte mit Gitarre.

1968 Singout rennend in der mitte

4 Jahre bei Singout "Hoch mit den Menschen"

 

1966 - 1970 Singout

  

1967 - 15 Jahre alt - wohl mein erster Auftritt als Solist vor vielen Menschen                     

 

Singout solist retuschiert            

 

Hier sieht man mich nur von hinten, da ich zum musikalischen Leiter der Truppe avanciert war

hOLLY dIRIGENT

Sing es hinaus - Menschen steht auf
Intensive Erfahrungen weltweit in jungen Jahren
1966 sah ich in meiner Heimatstadt Würzburg eine Show, die sich Sing-Out 66 nannte. Es war mir einfach unmöglich, mich nicht beeindrucken zu lassen. Denn auf der Bühne standen nur junge Menschen, einige kaum älter als ich. Diese Showgruppe machte einen Tag später ein Treffen für interessierte junge Leute, die in ihrer Stadt eine ähnliche Gruppe gründen wollten. Ich ging hin und zwei Monate später auf eine Tagung in Castrop-Rauxel und vier Jahre später kehrte ich erst nach Hause zurück.

In der Zwischenzeit lernte ich Showbusiness einerseits und das Zusammenleben unterschiedlichster Menschen aus vielen Nationen und mit vielen verschiedenen Überzeugungen andererseits.

Und ich kann heute sagen, dass es wohl eine der prägensten Zeiten meines Lebens war. Im Januar 1967 stand ich als 14 - jähriger Gitarrist auf einer Riesenbühne vor ausverkauftem Haus und am Abend wurde sogar in der Tagesschau davon berichtet. Dann gings zu LP-Aufnahmen ins CBS-Studio nach Winterthur in die Schweiz, anschließend für 12 Wochen nach Brasilien - dort wurde ich 15 Jahre alt - und weiter zum Internationalen Up With People Meeting in die USA und zur Expo nach Montreal und und und... 1968 ( 16 Jahre alt ) wurde mein erster Song auf Schallplatte gepresst. All die Jahre stand ich ständig auf der Bühne, lernte Gitarren-, Bass- und Klavierspiel, wurde mit 16 Jahren der musikalische Leiter der bis zu 120 Leuten starken Gruppe,

musste also Dirigieren lernen, Proben leiten, mich durchsetzen. Wir sangen und musizierten nicht einfach. Wir hatten eine "message"Alle Menschen werden Brüder und alle Menschen sind gleich.

Dass die Realität dem bis heute entgegensteht, ändert nichts an der grundsätzlichen Möglichkeit.
Zu den beeindruckendsten Erfahrungen gehören die Auftritte vor riesigen Menschenmengen, z.B. während der Brasilientournee 1967 vor der Belegschaft des VW-Werks in Sao Paulo (28000), im Maracanazinho in Rio de Janeiro (30000), der Kurzauftritt im Maracana während der Pause eines Fußballspiels (120000) Das Stadion wurde 2014 umgebaut und hat heute nur noch Sitzplätze, etwa 78 000 oder auch wie hier am Piazza della Vittoria in Genua vor etwa 10000 Menschen

Piazza della Vittoria

 

So sind für mich die vollen Stadien bei Rockevents heute gar nichts Besonderes.

Und immer wieder waren wir, war ich auch im Fernsehen, in Brasilien gab es damals schon jede Menge Lokalsender, die unsere Liveshow ankündigten. Dafür sind wir auch für Kurzauftritte ins Studio.

 

Oder auch 1969 in der Rudi Carrell Show, die damals ziemlich populär war.


Dieser alte Wochenschaubericht bezieht klar Stellung, dass wir wohl auch ziemlich fremdgesteuert unterwegs waren. 
 


Ich denke, das mit ein Grund der Auflösung der Gruppe in Deutschland war, dass wir zu kritisch wurden und zum Beispiel auch politische Vorträge von eher links zu verortenden Referenten ohne Einverständnis der sogenannten Leitung in unser Zentrum holten. 

Nach Auflösung der Gruppe ging ich zurück in meine Heimatstadt Würzburg um Abitur zu machen. Dort war ich sofort aktiv in den sogenannten "Roten Schülerzellen", die zu der Zeit auch Schulstreiks und Demos organisierten.
So wurde der Widerspruchsgeist, der sich am Ende meiner SingOut-Zeit entwickelte, weiter am köcheln gehalten.

 

Und noch etwas entwickelte sich in der Zeit bei Sing-Out: meine Zuneigung zu Neuer Musik, auch wenn es bei dem folgenden Chorgesang vielleicht nur andeutungsweise durchschimmert.
Etwas Großes wird kommen...

 



Wer noch an mehr Rückbesinnung interessiert ist, dem sei das folgende Video über Up with People empfohlen, dem amerikanischen Vorbild. 



Bei SingOut war für mich entscheidend die Bühnenerfahrung und der intensive Kontakt mit Menschen jeder Art und die Erlebnisse in der "weiten Welt".


Hier sei nur ein Beispiel genannt: als wir in Rio ankamen, war ich bei einem Universitätsprofessor untergebracht und hatte dort ein eigenens Appartement und einen Chauffeur, der mich täglich zu meinen Terminen und Treffpunkten brachte.- Also Reichtum pur. Als wir am Ende unserer 12wöchigen Tour zurück in diese irrwitzige Stadt kamen, war ich bei Hafenarbeitern einquartiert, die 2 Zimmer hatten und eines für mich geräumt hatten.
Die Herzlichkeit dieser Familie hat mich mehr berührt.
 

Sicher sind meine Erlebnisse und Erfahrungen von damals auch mit dafür verantwortlich, dass ich 10 Jahre lang mit körperbehinderten Kindern und Jugendlichen gearbeitet habe, und ich an einer Internationalen Schule tätig war. 

 

 

 

 

 

 

1974 - 1979 Studium Musik/Deutsch für Lehramt Realschule

So war klar, dass ich nach dem Abitur auch Musik studieren wollte. Eine schwierige Handoperation machte den Traum vom künstlerischen Fach zunichte, so blieb das Lehramtsstudium.
Meine fachpraktischen Fächer waren: Klavier, Kontrabass, Gesang und meine Schwerpunkte, die ich mir selbst setzte, waren Tonsatz, Gehörbildung und Umgang mit tontechnischen Medien.
In den letztgenannten Fächern war ich ganz gut und wurde bald als Mentor in diesen Bereichen eingesetzt.
An der Hochschule spielte ich als Kontrabassist im Orchester und sang im Chor, bei allen möglichen Gelegenheiten musizierte ich mit. 


Holly am Kontrabass holly mitsingend

 

Auch bei Konzerten von Dozenten wirkte ich mit
Kriegerchoere

 

 

 

 

 

Tanzmusik

Zum Geldverdienen machte ich Tanzmusik und komponierte und arrangierte für die Bands. 

magic music band

 

Hier als ein Beispiel "The Magic Music Band", die z.B. Termine wie den Silvesterball im Rosengarten Mannheim spielte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lutz und Holly

Lutz holly opener

eine ganz besondere Freundschaft, die sich in künstlerischer Zusammenarbeit manifestierte. Ich hatte ihn 1979 kennengelernt über meinen Mentor im Fach Deutsch Gerhard Fehn, der inzwischen als Schauspieler arbeitete.  (Nebenbei: ich wollte weg vom Theater - Christian Sorge hatte mir Kompostions- und Musikerjob am Kinder und Jugendtheater anbeboten - und einen sicheren Arbeitsplatz in der Schule) So bildeten wir gemeinsam ein Workshop-Trio, das unter dem Titel: "Musik, Bewegung, Spiel" Angebote machte und was soweit gedieh, dass wir die Idee eines gemeinsamen Workshop-Zentrums, in dem wir auch gemeinsam leben wollten, konkret planten, was aber dann aus verschiedensten Gründen nicht zustande kam.

bescheinigung 86

Ich nahm Lutz mit auf Theaterworkshops, die ich gab und die immer mit Musik und Theater zu tun hatten: "Was für ein Theater zur Musik?" und "Was für eine Musik zum Theater?" Lutz passte hier mit seinen Ideen zu Rhythmus und Spiel vortrefflich. Wir kreierten das sogenannte "ImPuls - Theater". Es verging kein Monat, wo wir nicht ein neues Projekt besprachen, d.h. rumprobierten und schauten, was sich ergab.


Aus dieser Beziehung, die auch enge private Anteile hatte, gingen auch einige Bühnenprojekte hervor.

 

 





1988 San Mundo

war ein experimentelles Theaterstück, das Lutz und ich mit Theaterlaien nach mehreren Workshops zum Thema ImPuls - Theater auf die Bühne brachten.

Dabei hatten wir die Idee, dass das komplette Stück im Metrum läuft, je nach Szene mit 60, 120,180 oder auch 30 Schlägen in der Minute.

Es begann z.B. damit, dass eine Bedienung in einem Café auf einem Tablett ein Metronom durch die Szene trug und auf die immer genervteren Äußerungen der Gäste nicht reagierte,
die für ihre Bitten, Wünsche, Forderungen etc. aber nur das Wort "Fräulein" als verbalen Ausdruck hatten, aber mit den Möglichkeiten des Körpertheaters in allen Facetten dem Metrum entsprechend reagieren konnten.

Das Experiment wurde nach 5 Vorstellungen vom Spielplan genommen. Die Ausführenden hatten aber enorme Erfahrungen sammeln können.

san mundo 01

san mundo 02

 

San Mundo allesSan Mundo

 

 

 

 

 

 

 

1989 Hubert und die Leisetreter

 

alles ein gutespng

Hier der Pressetext von damals nochmal niedergeschrieben:

Musiktheater "Hubert und die Leisetreter"
Ein gutes Kindertheater zeichnet sich dadurch aus, dass es die kleinen Zuschauer in das Geschehen einbindet, sie aktiv handelnd daran teilnehmen lässt. Ganz in diesem Sinne präsentierten Holly Holleber und Lutz Schäfer in der Kraichgauschule in Mühlhausen das Musiktheater "Hubert und die Leisetreter". Es ist die Geschichte einer traurigen Stadt, die keine Musik mehr hat, weil der Leisetreter ihr die Töne raubte. Doch Hubert, ein Straßenmusikant und Weltenbummler, besucht mit seiner Ziehharmonika die Stadt des Leisetreters. Von seinem Abenteuer, dieser Stadt die Musik zurückzugeben und sie vom Leisetreter zu befreien, handelt dieses Stück.
Die beiden Darsteller haben das Stück "Hubert und die Leisetreter" als Theater zum Mitmachen für Kinder entwickelt. Deshalb entfaltet es sich erst dann zur vollen Blüte, wenn die Kinder mitwirken dürfen. So war es von Anfang an das Bestreben der Schauspieler, in einer vorbereitenden Phase die Kinder durch Gesang und Rhythmus in die Spielhandlung einzubauen. Nach dieser "Generalprobe" wurde es nun ernst, und mit vereinten Kräften gelang es, der schweigenden Stadt ihre Melodie zurückzugeben, die das Leben hier erst lebenswert macht.
Die Kinder waren mit Leib und Seele bei der Sache und man war sich einig:
So mitreißend kann und muss Kindertheater sein!

 


Hier als Bildergeschichte

 

Hubert 00

Hubert 01

 

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vernissage 01

Blockflöte und Berimbau - Abflussrohr und Getreiderohr, Trommeln und Kalimba, Akkordeon und Steeldrum
mit so außergewöhn lichen Instrumentenkombinationen begleiteten wir Künstler zu ihren Vernissagen

vernissage 02

Am linken Bildrand die Künstler Armin Stähle und Michael Lindgren
Über das Bild und seinen Schöpfer wird an anderer Stelle noch zu reden sein

 

 2000 Lärm im Spiegel

 

Laerm im Spiegel

Kästner auch heute noch aktuell

Buchhandlung verwandelte sich in Kabarett / Der Zeit voraus

Zum zweiten Mal veranstaltete die von Viola Roolf-Taag und Anneke Waetzoldt
geführte Buchhandlung „Der Buchladen“ eine sehr gut besuchte literarische Runde,
die diesmal Erich Kästner gewidmet war und zugleich einen kabarettistischen Leckerbissen darstellte.

Gewonnen hatten sie dafür Holly Holleber und Lutz Schäfer, zwei ausgezeichnete
Interpreten, die es verstanden, das „Wesen“ Kästner wieder lebendig werden zu
lassen.
Holly Holleber und Lutz Schäfer verstanden es in einer literarischen Runde, das Wesen Erich Kästners mit all seinen Facetten wieder lebendig werden zu lassen. Sehr zur Freude des Publikums, das an diesem Abend alle Erwartungen erfüllt sah.

Es war ein anderer Kästner, den viele nur als hervorragenden Kinderbuchautor
kennen, der so herrliche Stücke schrieb wie je „Emil und die Detektive“, „Das doppelte Lottchen“ oder „Das fliegende Klassenzimmer“ und andere, hier wurde eine andere Seite dieses unvergessenen Literaten dargestellt. Diese Seite offenbart seine Einstellung zu Dingen wie Krieg, Liebe und sattes Bürgertum sowie falsche Moral und Blendern. Die beiden Künstler ziehen das Ganze ziemlich locker auf, sie unterhalten sich und manchmal erwecken sie den Eindruck, als blödelten sie miteinander. Aber dann bricht es aus ihnen heraus, sie zeigen, dass Kästner auch zynisch oder sarkastisch sein konnte, wenn er von einem talentierten Musterknaben sprach, der in den Krieg musste. Seine Aggressivität gegen den Krieg und die Kriegsgewinnler, gegen Kriegsverherrlicher und sogenanntes Heldentum drückte sich in vielen seiner Gedichte aus, so beispielsweise in dem Satz: „Man sollte kleine Löcher in sie schießen, doch sie haben viel zu viele Komplizen, als dass sie sich erschießen ließen“.
Ein anderes Mal fragte er „Kennst du das Land, wo die Kanonen blühen? Du kennst es nicht? Du wirst es kennen lernen“.
Auch was die Frauen betrifft, so konnte Kästner sehr frivol werden. Was er von manchen Frauen hielt, hielt er unter anderem auch mit der literarischen Bemerkung über jene Frau fest,„die mit vielen Herren schläft, aber nicht mit dem eigenen“

Dann wiederum lernt man Kästner wieder von einer anderen Seite kennen. Er überrascht über die Zartheit seiner Gefühle, wenn er über das Erleben in der Natur schreibt, er kann philosophieren, wenn er den Aufbau einer Pyramide beschreibt,und das sind im Gegensatz zu seinen aggressiven und zum Teil satirischen Auslassungen die positiven Züge. Holleber und Schäfer, die dazu noch ihre Interpretationen musikalisch untermalen, zeigten mit ihren Darbietungen einen Menschen, der sich im Grunde genommen kaum von anderen Menschen unterscheidet, der im Gegensatz zu vielen jedoch sich so darstellte, wie er war, ohne Schönfärberei. Und das macht Kästner letztendlich liebenswert.
Eines wurde in dieser Veranstaltung gleichfalls deutlich, er war in gewisser Hinsicht unserer Zeit voraus, denn er scheute sich nicht, Dinge beim Namen zu nennen, die in seiner Zeit in der sogenannten besseren Gesellschaft noch tabu waren und über die man heute freizügiger spricht, ohne dass dabei jemand vor Scham noch rot wird. Der Abend war ein voller Erfolg, denn er erfüllte alle Erwartungen,die man mit einem Kästner-Thema verbinden kann. pp

Schwetzinger Zeitung 31.01.2000

Donnerstag, 3. Februar 2000

Schwetzinger Woche 5

"Lärm im Spiegel”: Kabarett im ”Buchladen”
Facettenreichtum Kästners gekonnt dargeboten

[km). Im Rahmen des "Lesesalons”, in dem vorwiegend interessante literarische Neuerscheinungen vorgestellt werden, hatten Anneke Waetzold und Viola Roolf-Taag diesmal zu einem "furiosen und kuriosen” Kästnerabend eingeladen.

Die beiden Künstler Holly Holleber und Lutz Schäfer ließen den Zuschauer hierbei teilhaben an einer fiktiven Diskussion über die mögliche Entstehung eines solchen Kästnerprogramms. Eingepackt in diese humorvolle Rahmengeschichte brachten die Interpreten auch die weniger bekannte zeitkritische und politisch
auch heute noch hochaktuelle Seite Kästners zum Ausdruck. Bekannt ist Erich Kästner vor allem als Autor von Kinder- und Jugendliteratur, man denke hier nur an "Pünktchen und Anton” oder aber "Emil und die Detektive”, im Laufe des Abends jedoch lernte der Zuhörer auch den zynischen Kästner kennen, der vor derben Texten nicht zurückschreckte.

Holleber und Schäfer verstanden es ausgezeichnet, nachdenklichen und gar melancholischen Momenten immer wieder Heiterkeit und Humor folgen zu lassen, etwa indem sie Kästner - untermalt mit experimenteiler Musik - rezitierten
(als Musikinstrumente dienten hierbei ein Teller, eine Teekanne und ein Schlauch) oder aber einen Kästnertext zu einer "Pfälzer Büttenrede” umfunktionierten.

So wundert es denn auch nicht,dass das Publikum nach diesem erfolgreichen und kurzweiligen Abend die beiden Künstler nicht ohne eine Zugabe entließ.

 

Lärm im Spiegel Bild

Kästners Werke lockten viele Interessierte in den "Buchladen”. Fotos: len

 

 

 

 

 

 

 

Alle Fünfe gerade 

 

akultureller Abend gekuerzt

 

"Die Natur des Ohres ist es, die Töne zu lieben; aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mögen alle fünf Klänge ertönen, und man hört sie nicht." Lü Bu We ( Chinesischer Kaufmann, Politiker und Philosoph, ca. 300 - 235 vor Christus )


"Alle Fünfe gerade" - theater grotesk
Es gibt Tage, da werden die selbstverständlichsten Dinge zum Mysterium. Meist beginnt es ganz unscheinbar, und doch sind die Würfel schon gefallen:
FÜNF Finger an einer Hand, na ja, klar. Nach einer anstrengenden FÜNF-Tage-Woche entdeckt man beim FÜNF-Uhr-Tee, dass Shiva FÜNF Gesichter hatte, Christus FÜNF Wunden, mein Gott, ja. Take FIVE tönt aus dem Radio, danach
Neuigkeiten aus dem PENTAgon, die FÜNF heiligen Könige klingeln und singen - wenn man da nur seine FÜNF Sinne beieinander halten kann und nicht zum FÜNFTEN Rad am Wagen wird.
Eine heiter-groteske Sinnsuche in 5 Episoden, reichlich Quinten und streckenweise im 5/8 Takt.

 

Holly predigt mit text

oh gotte oh gotte mit Text

Jedes Wort des Textes zu dieser Nummer bestand aus 5 Buchstaben

 

 

Die Musik des Programms benutzte 5 Töne

musizieren 01

oder stand im 5er-Takt

musizieren 02

 

 

alles dran

Die Untersuchung war erfolgreich, alles 5 Zehen, 5 Finger, 5 Sinne und und und

wir lochen

Bürokratie reduziert auf:

Ak-, Ak-, Ak-, Akten, Leitzzz...

Wir lochen, wir stanzen, wir machen Papier zum Akt.
Wir lochen, wir stanzen, das Frühstück bleibt im Ranzen.
Wir machen durch, durch alles durch.

 

kleine kuenste

Bis kurz vor seinem Tod haben wir noch neue Ideen gesponnen und „rumgesponnen“ wie wir sie umsetzen.

 

Er verlor den Kampf gegen den Krebs.

 

Wir Künstlerfreunde gaben noch ein Programm gemeinsam.

 

Der Erlös kam seinen beiden Töchtern zugute, die nun als Vollwaisen ihr Leben bewältigen mussten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1992 - 2004 Spektakel macht Schule

Ein Projekt des "Freien Künstlerbundes Heidelberg" - Wir hatten schon lange die Idee, dass Schule einfach anders sein kann. 
Seit dem Film "Rhythm is it" wissen einige, die an Schule wirklich interessiert sind, was möglich wäre, wenn...
Der Freie Künstlerbund Heidelberg arbeitet seit Jahren erfolgreich mit Projekten ähnlicher Art in Schulen
Stellen sie sich vor:
Ihre Schule verwandelt sich von heute auf morgen in einen großen Theaterbetrieb. Beteiligt ist die gesamte Schule, d.h.  alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Hausmeister und - innen, Sekretäre und -innen, Putzmänner und – frauen etc.)
Theaterszenen und Musikstücke entstehen, Bühnenbilder werden gebaut, Akrobaten trainieren, Masken tauchen auf und und und …
Ein Arbeiten ohne leistungsorientierte Vergleicherei. Dabei hat jeder Gelegenheiten und Möglichkeiten zu zeigen, was er kann und zu sehen, was andere können.
Unser Konzept heißt "learning by doing" im wahrsten Sinne dieser Methode: wir wollen begreifbar machen, indem es jeder begriffen hat, d.h. angefasst hat, getan hat.
Dabei gilt, dass wir Scheitern als Chance sehen müssen und nicht als Möglichkeit einige auszugrenzen.
Durch ansprechende Ankündigung, die ästhetische Ausstattung und das hochqualifizierte Mitarbeiterteam des Projektes werden alle Beteiligten dazu angeregt, sich mit ihren Ideen und Talenten einzubringen.
Die Zielsetzung mit diesen Theaterprojekten neue Wege des gemeinsamen Lebens und Lernens zu finden wurden nach übereinstimmenden Meinungen der SchülerInnen, der LehrerInnen und der MitarbeiterInnen unseres Teams erreicht:
• Erfahren, dass jeder Einzelne wichtig ist
• Fördern des sozialen und ästhetischen Lernens
• Auflösung des starren Klassenverbandes - Arbeiten in Teams
• Schule als Lebensraum begreifen
• Hinführung zu kulturellen Einrichtungen
Mit Spaß und Konzentration Fremdes und Neues lernen:
Für eine angemessene Theaterarbeit mit SchülerInnen, müssen wir diese da abholen, wo sie sind. Wir wählen dazu eine Form, die sich vom traditionellen Theaterverständnis unterscheidet: Statt Texttheater ein Theaterspektakel.
Wir benutzen Darstellungsformen, die Kindern und Jugendlichen näher stehen als traditionelles Texttheater:
Improvisations- und Körpertheater, Akrobatik, Tanz, Jonglage, jugendnahe musikalische Formen usw.
Erstaunlich schnell nutzen die SchülerInnen ihre Chance einmal frei von den üblichen Bewertungskriterien und aus eigenem Antrieb heraus etwas zu wagen. Oft entdecken sie dann an sich und anderen überraschende Talente und Fähigkeiten.

Projekte: (Auszüge)
„Theater gegen Gewalt“ Hauptschule Lorch 18.12.1992
„Schul-Spektakel“ Uhland-Schule Bettringen 24.03.1993
„Sehnsucht“ Realschule Schwäb.Gmünd 26.03.1994
„Platz da! – für Spiel(t)räume“ Schwab-Schule Stuttgart 17. -19.07.1995
„Alles in Bewegung“ Theodor-Heuss-Schule Sandhausen 25. – 27.06.1996
„Träume von Räumen“ Waldpark-GHS Heidlberg 21. – 23.04.1997
„Ein Zaubernachtstraum“ Weiermatten-GS Bad Säckingen 13. – 15.05.1998
„Die Trier-West-Side-Story“ Kurfürst-Balduin-HS Trier 28. – 30.10.1998
„Des Pudels Kern – Goethe für alle“ Goethe-Gymnasium Ludwigsburg 10. – 12.05.1999
„Die Oase im Quadratedschungel“ Sickinger-HS Mannheim 08. – 12.05.2000
„Neulich nachts…“ Pestalozzi-GS Heidelberg 26.06 – 30.06.2001
„Wandeln & Verwandeln“ Hohenstaufen-Gymnasium Eberbach 23. – 27.09.2002
„Mobile“ GHS Bondorf 15. – 17.10.2003

 

 Heidelberger Künstlerbund 01

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1980 Für das damals sehr bekannte Kabarett „Unke“ schrieb ich oder arrangierte ich die Musik und musizierte auch selbst in den Programmen. 

 

In Heidelberg spielte ich vor allem in den 80er Jahren in Formationen, in denen afrikanische und deutsche Künstler („Andando“ und „time afrique“) gemeinsam musizierten.

 

andando plakat    Andando

 

 

 

 

1988 

Auch ernste Anlässe wurden von mir mitgestaltet

 

Mehrere Auftritte in unterschiedlichen Rahmen zur Erinnerung an die Reichskristallnacht

Auch ernste Anlässe wurden von mir mitgestaltet

 

Reichskristall

 

 

 

 

 

ab 1988 KunschtDinger

Ende der achtziger Jahre wurde ich auf die Gedichte von Ilse Rohnacher und Marliese Klingmann aufmerksam und vertonte einige der Texte und wir traten schließlich zu Dritt als Gruppe KunschtDinger auf.  
Die Begleitinstrumente wurden Stück um Stück erweitert. Alles, womit man einen Ton erzeugen kann, wurde zur Untermalung der Texte eingesetzt. Neben den herkömmlichen Instrumenten wie Piano, Gitarre, Trommel und Rassel kamen das Waschbrett, der Wäschestampfer, das Abwasserrohr zum Einsatz. Und selbstverständlich sprechend und singend die menschliche Stimme, wobei die Autorinnen den Sprechpart übernahmen.
Sie waren beide Preisträgerinnen sowohl bei pfälzischen Mundartwettstreiten, wie auch im Rundfunk des Südwestens.

                                                                                                                                              

 

Plakat 

Kunschtdinger alles

 flyer

   Kunstdinger flyer

Programmatischer Eröffnungstitel - ich habe ihn nie getippt

Introtext



 

 

Zwei der Mundarttexte, die die Damen gedichtet haben

 

En Traimer Text: Ilse Rohnacher/Musik: Holly Holleber
Du traimsch
vun Mensche
wo Dich verstehe
wo Der helfe
wo Dich nemme
wie Du bisch
Du traimsch
vunnere Welt
wo jeder
jeden
versteht
un jeder
vun jedem
verstanne werd
Dei Traim
kannsch vergesse
solang
wie Du
Dei Gsicht
verziehgsch
wann vun Schwule 
die Red is.

Hockebleiwerblues Text: Marliese Echner-Klingmann/Musik: Holly Holleber
Jetzt isch's also bassiert
s hot Zeignisse gewwe
zwee Finfer hot sie drin
sie isch hocke gebliwwe
Jetzt isch's bassiert
Was isch bassiert?
Raacht sie
trinkt sie
griggt sie e Kind
braucht sie Extesie
isch sie krank
fehlt erre en Arm
odder e Booi?
Isch sie veruuglickt?
Was isch bassiert?


Nix isch bassiert
sie isch
blouß
hocke gebliwwe
awwer
mer hewwe sie noch!

 

 Wann eener kumme tät                                         Hoomet

        

 presse kunstdinger

 

Als Musik- und Theaterpädagoge habe ich in meiner Zeit an der damaligen Schule des Rehazentrums Neckargemünd (heutige Stephen Hawking -Schule) Bands gegründet, die auch auf Tourneen gingen und viele Programme des sogenannten Krüppeltheaters habe ich vor allem musikalisch gestaltet.
Als Christian Sorge vom Heidelberger Kinder-und Jugendtheater mir für die Produktion von "Stärker als Superman" einen Vertrag für die Spielzeit anbot, habe ich nicht "Nein" gesagt.
Ich arrangierte die im Stück vorgesehenen Songs so um, dass ich sie mit  körperbehinderten Schülerinnen und Schülern musizieren konnte und schrieb noch einige Überleitungsmusiken.

Das sogenannte Recycling-Orchestra der Internationalen Gesamtschule HD wurde von mir gegründet und betreut,
wie dort auch das Lern- und Arbeitskonzept der sogenannten Theaterklassen gemeinsam mit meiner Kollegin Beate Brocke.

Ab den 90ern gab es mehrere Soloprogramme musikkabarettistischer Art:
„Alles Schrott!?“, „Alles Schrott bzw. Beziehungsweisen“ „Von Ohrwürmern und Zwischentönen“.
Das Street Acoustic Trio hat auch in dieser Zeit mit vorrangig eigenen Songs begeistert.

Dazu kamen einige Theaterproduktionen mit den verschiedenen Ensembles am Gymnasium Neckarbischofsheim.

Seit 2023 gestalte ich gemeinsam mit Francisco Rodriguez das Bühnenprojekt
"Hijos del sol, das kommt mir spanisch vor", ein Programm das durch die Welt spanischsprachiger Musik führt, was so aufbereitet ist, dass auch Menschen ohne Spanischkenntnisse ihre Freude daran haben.


Außer diesem Partnerprogramm gibt es noch ein weiteres rein musikalisches Projekt:
„Goodies but Oldies", gemeinsam mit Roland Schäfer, ebenfalls ein "Oldie" mit Kontrabass und Gesang, 
spiele ich mit Gitarre, Ukulele, Akkordeon und Gesang "Goodies" meist aus den 60er/70er Jahren,
Musik zum Mitswingen und Mitsingen.

Und schließlich gibt es noch 2 literarisch-musikalische Programme der
Literaturgruppe Heidelberg-Boxberg/Kleingemünd:
„Lasst euch nicht verführen", mit Texten und vertonten Texten von Bert Brecht, ein zeitloses und gerade im momentanen Weltchaos wichtiges Programm 
und
„Das Ende naht, doch der letzte Vorhang klemmt noch", eine unterhaltsame Auseinandersetzung in Text und Lied mit dem Alter, dem Altwerden und dem Altsein

und älter werden wir schließlich alle, was mich aber nicht davon abhält weiterhin die Begegnung
mit Menschen über die Bühne zu suchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 1988 - 1992 La Pampa - 1994 Mutiger Kuckuck e.V.

 

Während ich in Eberbach tagsüber Kinder und Jugendliche unterrichtete betrieb meine Frau am Abend mit meiner Mithilfe eine Kneipe in dem kleinen Ort Breitenbronn (Aglasterhausen)
Dort gab es jeden Samstag Live-Veranstaltungen (Musik: Pop, Rock, Jazz, Klassik, Folk ..., Kindertheater, Travestierevuen, Kabarett). "La Pampa" war weit über das Umland hinaus für tolle Events bekannt.

 

Während dieser Zeit betreute ich als Chorleiter zwei Chöre. Als kleine Anekdote am Rande der dringende Brief des Vereinsvorstands vor einer Chorprobe

Sterbelied für Chorprobe 

 

Und tatsächlich mussten wir in der darauffolgenden Woche am Grabe dem Ehrenmitglied die letzte sängerische Ehre erweisen.

 

 

 

 

 

In dieser Zeit haben wir auch viele besondere Menschen kennengelernt und mit einigen hat sich eine Zusammenarbeit und Freundschaft ergeben, die bis heute halten.

 

masquerade außen 01

masquerade innen 01

masquerade innen 02

masquerade außen 02

 

 Thomas verstarb im Sommer 2025.
Mit Francisco arbeite ich heute noch zusammen 

 

 

 

 

 

  

1999 Die Tochter des Ganovenkönigs
Eine Auftragsarbeit für das Theater Dortmund, ursprünglich mit eigenen Songtexten, die jedoch vom Rechteinhaber untersagt wurden.

So blieb die Bühnenmusik für die ich auch die Playbacks erstellte

ganovenkoenig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Ab 2000 Szenische Lesungen mit musikalischen Ereignissen

 

holly kla5 und friede

Lautsprecher 06 12 2006 02954 1

 

Friedemann Püschel habe ich über die gemeinsame Arbeit mit seiner Frau kennengelernt.

(siehe den Folgeartikel:  "Theater, das bewegt mich, zeigt eine andere Welt.
Theater, das ist Leidenschaft, Theater gibt mir Kraft")
Er ist, wie einmal in einer Kritik formuliert, "der Vorleser, den man sich für seine Kinder wünscht".
Ich finde, er ist überhaupt deeer Vorleser und Rezitator, den man sich wünschen kann.

So ergab es sich, dass wir einige Programme gemeinsam gestalteten und auch heute noch in

zwei Projekten zusammenarbeiten.

 

 

 

Jandl Plakat

kaestner total

Zauberlaterne

 

Literatur mitreißend dargeboten, unterhaltend und originell:
Friedemann Püschel und Holly Holleber bieten Heine, Busch, Kästner, Jandl als Einzelprogramme oder als gelungenen Mix und und...und immer in der besonderen Art.

 

Gelungene Lesung mit musikalischen Überraschungen

Etwa 45 Zuhörerinnen und Zuhörer waren am 2. Februar der Einladung der Bücherkiste zu einem „Streifzug durch die Literatur“ gefolgt. Friedemann Püschel, ein begnadeter Vorleser, präsentierte Texte von Heinrich Heine bis Ernst Jandl und
nahm die gebannten Zuhörer mit auf eine Reise der Emotionen, brachte sie zum Lachen und zum Nachdenken gleichermaßen.
Begleitet wurde er vom Multitalent Holly Holleber, der musikalisch alle Register zog. Die Instrumente seiner Wahl reichten von Keyboard und Gitarre bis hin zu Hammer und Flasche.
Das Ergebnis aus Literatur und Musik war nicht nur unterhaltsam,
sondern faszinierend. Wer nicht da war, hat was verpasst.

 Zauberlaterne

 literarisch musikalisch

 

Aus diesen 30 Bänden hatten wir ein Programm zusammensgestellt und gestaltet

 

 Babel

 

Und mit Friedemann gemeinsam und weiteren Mitstreiterinnen und Mitstreitern

 

heine

wenn die moepse

 

06 12 2006 2975

holly und anna 01

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Theater, das bewegt mich, zeigt eine andere Welt.
Theater, das ist Leidenschaft, Theater gibt mir Kraft"

 

 

Nun, das wird ein ausführlicher Artikel, da ich mit Siggi Püschel wohl an die 10 doch sehr umfangreiche und auch erfolgreiche Inszenierungen und dazwischen immer auch was "kleines" - eher so Werkshow - mit Schülerinnen und Schülern auf die Bühne gebracht habe und unsere Zusammenarbeit und Freundschaft nun wohl fast 36 Jahre andauert. Kennengelernt hat sie meinen Freund Lutz und mich bei einem Theaterworkshop, den wir durchführten zum Thema "Impulstheater".

 

Warum steht dieser Abschnitt unter dem Oberpunkt Künstler? Nun es war nicht an meiner Schule und die Teilnehmenden kannten mich nicht als Lehrer, sondern als Musiker, Komponist und Theatermann.

 

Der Beginn unserer gemeinsamen Arbeit liegt schon sehr weit zurück und begann mit "Die Dreigroschenoper" 1990.
Das ASG (Adolf Schmitthenner Gynasium) in Neckarbischofsheim hatte auch ein/e hervoragende/s Bigband/Orchester

und so konnte ich so ziemlich die Originalpartitur von Kurt Weill umsetzen. 

 


Danach war erstmal keine so intensive Zusammenarbeit möglich, da ich ins Bauland (Osterburken) gezogen war, doch für nicht so arbeitsintensive Projekte wie szenische Lesungen und Musik mit ihrem Mann Friedemann Püschel fand ich die Zeit. (siehe den voranstehenden Artikel)

dreigrosche 05 bSiggi Püschel 1990

Diese Stücke haben wir gemeinsam auf die Bühne gebracht:

 

1990 Die Dreigroschenoper
2005 Der eingebildete Kranke (Moliere)
2006 Die verbrannten Dichter (Elgenproduktion)
2008 Die Vögel (frei nach Aristophanes)
2010 Der Bürger als Edelmann (Moliere)
2012 Die Männer sind alle Verbrecher, eine politische Revue der 20er Jahre
2014 Auf die Barrikaden (frei nach Victor Hugos „Les Miserables")
2016 Abgefahren, eine Bahnhofsrevue
2018 ÖNF, womit keine Zahl rechnet (Katja Hensel)
2020 Oberon kommt heute nicht, der Sommernachtstraum im anderen Licht

 

 

 

 

 

 1990 Die Dreigroschenoper

dreigrosche 01

dreigrosche 08Holly 1990

Orchesterprobe

 

 

 

dreigrosche 02

Das Ensemble der Dreigroschenoper mit Musikern und Technikern.

 

Die Inszenierung war so erfolgreich, dass wir auch Gastspiele außerhalb des Adolf Schmitthenner-Gymnasiums gaben.

 

 

 



2005 Alles nur eingebildet?



Der Eingebildete Kranke
Ein gelungenes, erfolgreiches Theaterprojekt
Da ich bereits in den 90ern eine erfolgreiche Dreigroschen-Oper mit der Theaterlehrerin Siggi Püschel und der damaligen Ag dieser Schule auf die Bühne gebracht hatte, übernahm ich die Aufgabe sehr gerne. Während sich damals meine Arbeit vorrangig auf die musikalische Komponente beschränkte, erarbeitete ich diesmal gemeinsam mit Siggi und Birgit Frommknecht auch die Inszenierung. Dass sich nun einige Chansons ergaben, war nicht vorgegeben, entwickelte sich aber in der gemeinsamen Arbeit.
Was die Inszenierung so erfolgreich machte, war eine fantastische Schülergruppe, die auch bereit war an Wochenenden und in Ferienzeiten zu arbeiten und die stets mit dem nötigen Ernst dabei waren, der schließlich den Spaß ermöglichte. Besonders war auch die Fähigkeit aller Beteiligten Unfertiges zunächst einmal zuzulassen und zu sehen, was sich entwickelte. Auch die konstruktive
Auseinandersetzung über unterschiedliche Ideen oder abweichende Vorstellungen, ermöglichte diese hervorragende Produktion. Dafür sage ich allen meinen Dank.

Aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom Donnerstag, 21. April 2005
Die Theater-AG Neckarbischofsheim hat bei den "Theatertagen am See" in Friedrichshafen den Preis in der Sparte Schultheater gewonnen.
"Ein Höhepunkt in 21 Jahren Festival-Geschichte"
Große Komplimente, dickes Lob und hoher Preis für Theater-AG des ASG bei „Theatertagen am See“ Friedrichshafen – Noch zwei Gastspiele
Die Theater-Arbeitsgemeinschaft des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums wurde bei den „Theatertagen am See“ in Friedrichshafen für ihre Inszenierung des „eingebildeten Kranken“ von Molière mit dem Preis in der Kategorie Schul- und Jugendltheater ausgezeichnet.
„Die Schauspieler haben ihre Rollen sehr gut ausgefüllt“, begründete Klaus Wegele in seiner Laudatio die Entscheidung. „Der Spaß, den die Darsteller beim Spielen hatten, hat sich auch auf das Publikum übertragen.“
Jury-Mitglied Wegele und seine Kollegen waren begeistert von der frechen und unterhaltsamen Spielweise, mit der das Neckarbischofsheimer Ensemble Molières Komödie auf die Bühne brachte. Auch die von Holly Holleber komponierten Songs hätten der Aufführung eine ganz besondere Note verliehen. Veranstalter Jürgen Mack bezeichnete das Neckarbischofsheimer Gastspiel sogar als „einen Höhepunkt in 21 Jahren Festivalgeschichte“.

Neben einem Gastspiel an der Internationalen Gesamtschule Heidelberg im Juni, kann die Theater-AG im Juli bei einem Festival in Straßburg auftreten. Rolf Wenhardt, Präsident des Landesverbandes Amateurtheater, lud die Gruppe nach der Aufführung spontan dazu ein.
Aber auch andere Schauspielgruppen haben nun die Möglichkeit, Molières Komödie in der Neckarbischofsheimer Fassung aufzuführen.
Die Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg vermittelt die Inszenierung, die sich neben dem geänderten Text vor allem durch die neu komponierten Songs vom Original abhebt.
Entscheidet sich eine Gruppe für die Aufführung, bekommt sie auch eine CD mit den Liedern des Heidelberger Musikers Holly Holleber. Die Aufnahmen dazu hat die Theater-AG bei den Proben für den Auftritt in Friedrichshafen gemacht.

Neckarbischofsheim,Obere Turmstr. 37,Adolf Schmitthenner Gymnasium,Theater,Schüler,Siggi Püschel am Mittwoch (26.01.2005)

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2005 eingebildet

 

 

 

 

 

 

2006 Die verbrannten Dichter

 

verbrannte dichter

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Nach Kurt Tucholsky  "Neuschnee"  

 

Du gehst hinauf zum höchsten Punkt, was bist du doch für ein Kerl,
der solche Höhen erklimmen kann, du, nur du ganz allein -:
Du siehst Dich um am Gipfel, und dann entdeckst du die Spuren im Schnee:

 

Es ist schon einer vor dir da gewesen. So einmalig bist Du nicht.

Es ist schon einer vor Dir da gewesen. Deinen Neuschnee gibt es nicht.

 

Glaube an Gott. Verzweifle an ihm. Verwirf alle Philosophie.
Glaube ans Leben. Verzweifle an ihm. Neu ist das nie.

 

Lass dir vom Arzt einen Krebs ansagen: nur noch vier Jahre, dann ist es aus.
Stürze dich in die Welt. Entzieh Dich den Plagen. Zieh dich zurück in Dein Schneckenhaus.
Das alles hat bestimmt schon einer gefühlt, geglaubt und gemacht.
Genau wie Du hat irgendeiner geweint, gezweifelt, gelacht.

 

Oder sich nachdenklich in der Nase gebohrt
Oder sich nachdenklich in der Nase gebohrt
Oder sich nachdenklich in der Nase gebohrt

 

Es ist schon einer vor dir da gewesen. So einmalig bist Du nicht.
Es ist schon einer vor dir da gewesen. Deinen Neuschnee gibt es nicht.

 

Für dich ist es das erste Mal. Für dich ist das noch Neuschnee.
Es ist aber keiner, da war schon einer. Das tut zuerst sehr weh.


Du gingst fort in die Einsamkeit, Hast meditiert, den Tod einkalkuliert
und so versucht, nach vorn zu sehen -: Das Ziel war klar anvisiert

Glaubtest Dich auf höchsten Höhen, die nie je ein Mensch hat berührt, doch:

 

Es ist schon immer einer da gewesen und noch höher geklettert als du.
Es ist schon immer einer da gewesen und noch höher geklettert als du..

Es ist schon einer vor dir da gewesen. So einmalig bist Du nicht.
Es ist schon einer vor dir da gewesen. Deinen Neuschnee gibt es nicht.

 

Das darf dich nicht entmutigen. Das darf dich nicht entmutigen.
Klettere, steige, steige. Klettere, steige, steige

 

 

Kritik zu Verbrannte Dichter 22.5.2006 02

Kritik zu Verbrannte Dichter 24.11.2006 02

 

 

 

 

 

 

2008 Hast du eigentlich einen Vogel? 

Diese nie gestellte Frage meiner Frau habe ich mir umso öfter gestellt. Und umgeben von lauter auszubrütenden Eiern und mit dem Gefühl von vielen ungelegten dazu habe ich nahezu bis zur Premiere immer wieder die Brutzeit unterbrechen müssen.
Ich hoffe, dass keines der geschlüpften Küken deshalb Schaden erlitten hat.
Dass ich wie ein mutierter Kuckuck diese Küken allen möglichen Vögeln aus Neckarbischofsheim ins Nest hineinjubelte, war ebenfalls ein enormer Aufwand, sowohl logistisch wie auch ideel. Doch habe ich wieder jede Menge liebevolle Pflegeeltern zur Aufzucht meiner Plagen gefunden.
Sie behandeln meine musikalischen Küken als wären es ihre eigenen und es ist mir eine Freude und Genugtuung sie so wachsen und gedeihen zu sehn. Ich bin guter Hoffnung, dass alle flügge werden.
Und Himmelgötternochmal geht es schließlich auch noch um durchgeknallte
Gesellschaftsflüchtlinge, die in ihrem Größenwahn glauben den Göttern trotzen zu können.

Mit solchen Flausen im Musenkopf sollte gute Theatermusik entstehen.

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Hier werde ich mal ganz besonders gewürdigt:

Vögel sind auch nur Menschen: Eine mit Einfällen gespickte Inszenierung des Aristophanes-Klassikers "Die Vögel" bringt das Neckarbischofsheimer Gymnasium auf die Bühne.
Seit 27 Jahren wird am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium unter der Regie von Siggi Püschel Theater gespielt, durchweg auf hohem Niveau. In diese Reihe passt auch die aktuelle Inszenierung des Klassikers - umgesetzt mit Spielfreude, erstaunlicher Souveränität und mit spürbarer Lust am Kreativen. Das ohnehin beifall- und lachfreudige Publikum war bei der Premiere hingerissen.
Dass das im Kern doch altbackene Thema in der Schüleraufführung derart frisch und lebensnah daher kommt, ist zu einem guten Teil Songschreiber Holly Holleber zu verdanken. Melodien mit Ohrwurm-Qualitäten machen "Die Vögel" über weite Strecken zu einem Musical, das packt und mitreißt. 

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Globalisierung im Wolkenkuckucksheim
Theater-AG des Gymnasiums präsentiert eigenwillige Inszenierung eines griechischen Klassikers
Aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom Dienstag, 29. Januar 2008
Neckarbischofsheim. Wenn Menschen sich in die Natur einmischen, muss es wahrscheinlich einfach schief gehen. Mag die Motivation auch noch so idealistisch sein, irgendwann müssen sie wohl kommandieren, schaffen und schaffen lassen. Und so wird aus dem ersehnten Wolkenkuckucksheim ganz schnell eben jenes menschlich-unmenschliche Reich, dem man entfliehen wollte.  Schon vor bald 2.500 Jahren hat Komödiendichter Aristophanes den Menschen mit "Die Vögel" einen Spiegel vorgehalten.
Jetzt machen es die Neckarbischofsheimer Gymnasiasten mit eben dem gleichen Stück, mit dem gleichen Inhalt, aber in einem anderen Rahmen.  Das Wolkenkuckucksheim gerät in den Würgegriff der internationalen Globalisierung.  Auch das kann natürlich nur schief gehen.
Aber auch sonst liefert Aristophanes lediglich das Gerüst, auf dem die Schüler ihr Theater aufbauen. Die Theater-AG profitiert letztlich von einem personellen Pfund, mit dem dann auch reichlich gewuchert wird.
Sind es bei Aristophanes zwei Athener Bürger, die ins Reich der Vögel fliehen, so streben bei Siggi Püschel vier Frauen nach Höherem. Figurenreich präsentiert sich auch die Vogelwelt, so dass immer viel Leben auf der Bühne ist. So entsteht eine mit vielen Gags und szenischen Einfällen gespickte Bearbeitung, die in der Fabel nah am Original bleibt und sich in spielerischen und sprachlichen Details aktuelle Zeitbezüge erlaubt, in der selbst Klimawandel, Börsenhandel oder Arbeitsplatzabbau zumindest stichwortartig ihren Platz finden.
Ein Jahr lang hatte man auf die Aufführung hingearbeitet. Das Ergebnis war eine geschlossene Ensembleleistung ohne Schwachstellen.

 

 

 

 

 

 

 2010 Gentilhomme - Der Bürger als Edelmann

buerger als edelmann

2010 Gentilhomme rnz

 

 

Mit einem Rhythmical mit dem folgenden Text wurde in unserer Inszenierung der Bürger als Edelmann eingekleidet

 

Prada Gucci Lagerfeld


Boss Boss Boss – Hugo


Coco Chanel Zara - Louis Vuitton


Tch tchi tchi tchi Tchi tchi tchibo – Aldi, Lidl,Plus


Dolce & Gabbana – Georgio Armani

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2012 Die Männer sind alle Verbrecher - eine politische Revue der 20er Jahre

 

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Die Unterschrift unter den Versailler Vertrag,

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wie auch "Der schwarze Freitag" waren Thema des Stückes. 

 

 

 

12 03 04 Theater 046Die "fetten Kapitalistenschweine"

12 03 04 Theater 049und die Armut der Ausgebeuteten

 

und natürlich die Musik der 20er mit ihren Revuen und Kabaretts mit einer tollen Band
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12 03 04 Theater 03312 03 04 Theater 032

 

Einfach klasse auf welchem Niveau hier musiziert

 

  

und getanzt wird    

 

 

 

 

 

 

2014 Auf die Barrikaden

 

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2016 Abgefahren, eine Bahnhofsrevue

 

abgefahren plakat
Informationen zum Stück:
Bahnhof – Ort des Ankommens und des Abfahrens, der Hektik, der Begegnungen und der Einsamkeit, des Lärms und der inneren Einkehr, des Wartens, der Liebe und des Abschieds. Da gibt es Menschen unterschiedlichster Art, mit ihren ureigenen Geschichten, Problemen und Träumen.
Die Eigenproduktion „Abgefahren- eine Bahnhofsrevue“, eine Szenenfolge mit Musik und Tanz, zeigt Momentaufnahmen aus dem Leben dieser Menschen: Putzfrauen im vergeblichen Kampf gegen Dreck und die Schlechtigkeit der Welt, ein Ehepaar mittleren Alters, das die Spannbreite seiner Beziehungsprobleme allen offenbart, zwei Mädels am unteren Rand der Gesellschaft, die vom sozialen Aufstieg träumen, zwei Rentnerinnen, die die gute alte Zeit besingen, aber dennoch den Verführungen der Neuzeit nicht ganz widerstehen können, fachsimpelnde Fußballexperten, eine einsame alte Dame, eine verarmte Straßenmusikerin mit Ambitionen zu Höherem, ein Hippie, dem eher nicht zu trauen ist, zwei Ausreißerinnen, die eine gemeinsame Zukunftsvision entwerfen, Polizisten, die in ihrer Arbeit behindert werden, ein Chef und seine Sekretärin, deren Liebe auf der Strecke bleibt, eine Kioskbesitzerin, die mit Pommes und Lebensweisheiten ihre Kunden bedient und schließlich ganz normale Schüler mit ihren ganz alltäglichen Schülerproblemen.

Einfach „Abgefahren“
31. Januar 2016 | Leitartikel, Neckarbischofsheim, Photo Gallery
abgefahren

(cr) Im wahrsten Sinne des Wortes diese Vorstellung des Adolf Schmitthenner Gymnasiums in Neckarbischofsheim war „Abgefahren“. Das war nicht eine Bahnhofsrevue, sondern Die Bahnhofsrevue. Theater aus einem Guss das sich hinter den Profis nicht verstecken muss. Was diese Theater AG, die Theater-Band und die Technik AG hier auf die Beine gestellt hat ist phänomenal. Szenen, Texte und Musik stammt alles aus der eigenen Feder mit Kompositionen von Holly Holleber. Hier wurde an so viele kleine Details gedacht und dem entsprechend umgesetzt. Weitere Unterstützung gab es durch Julian Knab (Regie), Juana Guschl (Filmregie) und Esther Bachmann Choreografie und noch einige mehr. Aber im Grunde genommen wurde das meiste von den Schüler selbst gemacht. Die Rollen und Dialoge hatten sie sich auf den Leib geschrieben. Die gesangliche und tänzerische Leistung war mehr als bemerkenswert, dazu eine herausragende Theaterband. Selbst die Technik AG glänzte mit ihrer ausgefeilten Licht- und Tontechnik. Während der gesamten Vorstellung war nicht der kleinste Fehler auszumachen. Eine absolut gelungene Premiere. Dies war ganz großes Theater.
Das ganze Stück hatte einfach Klasse und die einzelnen Bahnhofsgeschichten wurden am Ende im Finale zusammengeführt. Man kommt einfach aus dem Schwärmen nicht heraus. Bei solch einer Jugend muss man sich um die Zukunft keine Sorgen machen. Eigentlich müsste man jeden einzelnen Mitwirkenden nennen doch man verzeihe mir denn dies würde den Rahmen etwas sprengen.
Unsere Empfehlung ist es noch eine der Vorstellungen zu besuchen. 

 

 

 

 

 

 

2018 Oenf, womit keine Zahl rechnet

 

Önf Page 1

Ach du grüne Neune! Ein Stück über Zahlen?
Ja, die Theater-AG zeigt in diesem Jahr ein Stück über Zahlen, und zwar wie immer mit Musik von Holly Holleber!
Was sich hier so spannend anhört wie eine Mathestunde in der Mittelstufe, ist in Wirklichkeit ein kurzweiliges Stück über das Leben der Zahlen von 0-9, die in friedlicher Eintracht in ihrer Haus-WG zusammenwohnen. Sie haben ihre Eigenheiten, aber sie ergänzen einander gut. Zusammen schaffen sie alles, wofür die Menschen sie brauchen. Sie sorgen für die Preise in den Supermärkten, sie schleichen sich in die Köpfe der Menschen, die mit ihnen rechnen und in ihrer Freizeit treiben sie Sport. Sie achten darauf, dass sie „achtsam“ miteinander umgehen, strecken nach getaner Arbeit alle „viere“ von sich und lassen auch einmal alle „fünfe“ gerade sein. Doch eines Tages taucht Önf auf und behauptet, auch eine Zahl zu sein! Von da an ändert sich alles. Mehr sei nicht verraten!
Die Theater-AG, die mittlerweile aus 30 Schülerinnen und Schülern der Klassen 8-K2 besteht, zeigt ihre Produktion „Önf“ im März gleich an sechs Terminen!
Wir freuen uns, Sie bei einer der Vorstellungen im Adolf-Schmitthenner-Gymnasium begrüßen zu dürfen!
Das Önf-Team

 

oenf szene

oenf szene ende

oenf kritik

 

 

 

 

 

 

2020 Oberon kommt heute nicht

 

Heft 01

 

oberon und die drei Pucks

 

Der Wahnsinn der Theaterarbeit
„Oberon kommt heute nicht" der Theater-AG am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium sorgte für Begeisterung Von Berthold Jürriens
Neckarbischofsheim. Theater, das bewegt mich, zeigt eine andere Welt.
Theater, das ist Leidenschaft, Theater gibt mir Kraft", singen am Ende die jungen Schauspieler fast
euphorisch vor dem restlos begeisterten Publikum in der Aula des Adolf-Schmitthenner-Gymnasiums (ASG). Und jedes gesungene Wort nimmt man den Darstellern ab, die mit Regisseurin Siggi Püschel und der Eigenproduktion „Oberon kommt heute nicht - Der Sommernachtstraum in anderem Licht" eine großartige Reminiszenz an das Schultheater abgeliefert haben.
Die künstlerische Leiterin Püschel hat sich in ihrem letzten und 25. Stück am ASG mit ihren Mit-
streitern Franziska Tendel, Julian Knab sowie Komponist Holly Holleber ein Denkmal gesetzt und ihre Erlebnisse und Erfahrungen ihrer 39-jährigen Theater-AG-Geschichte gemeinsam mit den Ju-
gendlichen auf die Bühne gepackt.
Die Akteure zeigen bei diesem Stück vor allem, mit welchen Widrigkeiten die Schüler und die Regisseurin bei den Vorbereitungen und den mehrmonatigen Proben bis kurz vor der Premiere von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum" zu kämpfen haben.
Der ganz normale Theaterwahnsinn", der die Wichtigkeit von Pizzabestellungen bei den Proben, den Kampf um die Rollenverteilung, die Entschuldigungen für das Fehlen und Zu-spät-kommen,
Technik- und Kaffeeprobleme oder Störungen durch Smartphones, Handwerker und Paketzusteller beinhaltet, wird mit einer gehörigen Portion Selbstironie und mit großer Authentizität auf der Bühne
präsentiert. Die Freude ist den Darstellern regelrecht anzusehen, die sozusagen ihr eigenes Theaterleben spielen. Die Besucher sehen also ein Spiel im Spiel", das durch die Auswahl des Stückes noch eine weitere Spielebene bekommt. Denn in „Ein Sommernachtstraum" soll bekanntlich eine Handwerkertruppe zu Theseus' Hochzeit in Athen das Schauspiel „Pyramus und Thisbe" aufführen. Dramaturgisch beginnt das Stück neun Monate vor der Premiere, als die
Theater-AG noch bei der Auswahl des besonderen 35. Stücks" ist. Julia Blaß agiert als Regisseurin mit dem ständigen Ruf nach „Terminen und Pünktlichkeit" und somit als Alter Ego von Püschel, die
es schon da mit einer Rampensau" (Kilian von der Fecht) zu tun bekommt, die sich laut zitierend Tell, Hamlet und Faust wünscht. Am Ende spielt er den Handwerker Zettel", der bekanntlich in einen Esel verwandelt wird. Das Liebeschaos von Shakespeare wird gekonnt vorab als Zusammen-fassung in Standbildern von den Akteuren dargeboten. Ein toller Kniff, zu dem auch die kurzen Filmsequenzen gehören, in denen Püschel oft im Verborgenen auftaucht, während die Schüler ihre aberwitzigen Entschuldigungen fürs Fehlen kommunizieren. Neben dem Elfenkönigspaar Titania Julia Blaß (Marlene Demuth) und Oberon (Max Karrer) spielen zwei geflüchtete Athener Liebespaare namentlich Hermia (Pia von der Fecht) und Lysander (Benjamin Bauer) sowie Demetrius (Paul Schäuble) und Helena (Lea Wemmer) in der Waldwelt die Hauptrollen, die bereits 1996 in der „richtigen" Shakespeare-Aufführung am ASG auftauchten. Die Monate vergehen und auf der Bühne sieht man immer wieder bei der Inszenierung Fort- und Rückschritte, aber auch die Entwicklung neuer Ideen.So wird der Puck wegen Uneinigkeit unter den Schülerinnen von drei Personen gespielt (Pauline Braun, Joelle Temelci, Sophie Schäuble). Diskussionen über männli-
che und weibliche Rollen folgen, unterstützt von einem tollen Holleber-Song Ebenso diskutieren die Schauspieler über die Kürzung auf 45 Minuten, da eine Netflix-Folge auch nicht länger dauert. Doch die Elfen (Luise Tritthardt, Anna-Lena Sörers Jule Ziemer) setzen sich durch, schließ-
lich kennen sie den Pizzabäcker persönlich. Nur der Darsteller von Oberon kommt einfach nicht zu den Proben, da er zuviel Stress mit der Schule hat. Immerhin, die Handwerkertruppe mit Squenz (Nick Sumowski), Schlucker (Susanne Arnold), Flaut (Max Arnold), Schnock (Albin Hamza) und
Schnauz (Helm Moos) lässt sich nicht beirren, auch wenn die Antwort auf die Frage, wie man
eine Wand spielt, fast schon groteske Züge annimmt. Am Ende kommt Oberon doch noch – drei Tage vor der Premiere.
Alexa Faaß sorgt am Klavier für die gelungenen musikalischen Szenenübergänge. Überhaupt spielt die Musik von Komponist Holly Holleber wieder eine besondere Rolle. Neue Lieder wurden geschrieben, aber auch alte Melodien mit neuen Texten adaptiert, die moderne Themen aufgreifen. Dass die schlichte Bühnendekoration besonders gut wirkte, dafür sorgte die Technik-Ag, die nicht nur farbliche Lichtakzente setzt.

Heft 02

 

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Leider reduzierten die Coronamaßnahmen den Erfolg dieses besonderen Sommernachtstraums - 

 

 

 

 

 

 

 

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2004 - 2007 Chansongalas 

Galas für einen guten Zweck
Chansons mit anderen für andere
Unter der Leitung von Bernhard Bentgens trafen sich viele Solistinnen und Solisten, die sich sonst nicht so auf Bühnen gemeinsam versammeln und gaben ihr Bestes an Stimme, was in und um Heidelberg am Chanson-Himmel zu sehen und zu hören ist. Sie taten das in variierender Besetzung um dem Lied, dem Song, dem Chanson eine Gala zu bereiten und dem Publikum natürlich auch. Zudem waren es immer Galas der Unterstützung für die Aids-Hilfe Heidelberg, denn der Reinerlös - die Künstlerinnen und Künstler traten ohne Gage auf - ging an diese Organisation.

chansongala 2004chansongala 2005chansongala 2006

 

Chansongala 2006
Frisch und duettös:"Erfrischend Neu!":
Leander Altenberger findet "Komisch", dass
Bernhard Bentgens sein "Antiliebeslied" zum Besten gibt und Mutter
Maria Bentgens kurz darauf die Braut vom Alexander besingt.
Die Chansonette Rosi Goos hat Schlampenfieber und bei
Martin Granacher geht´s um heißgelaufene Handys.
Holly Holleber besingt vergangene Zeiten und will lieber verreisen, da
findet Almut Knecht einen „Beep“ und
Anne Kloos erzählt über die "Freiheit aus einem Männermund".
Peter Saueressig denkt sich was und sagt einfach: "Don´t give up".
Michael Uhl spielt "Gstanzerln", ungeeignet für´s Oktoberfest,
und Gunilla Weber zeigt in dem Lied von Georgette Dee "Alles von mir"
Das musikalische Mit- und Durcheinander ist diesmal besonders gemischt, da es jede mit jedem und jeder mit jeder oder auch andersrum treibt oder doch fast beinah…

Zeitung 2006

 
Jede und jeder war mal solistisch zugange

 

                                                                                                                                   

 

Ich habe ab und zu auch andere begleitet

                                                                                                                                    

 

 

Manchmal war auch die komplette Cast aktiv
Sex 1

 

Chanson - Gala 2007
Diesmal widmen sich die Sängerinnen und Sänger dem Tiefgang und diesmal geht der Reinerlös zugunsten BiBeZ e.V. - Ganzheitliches Bildungs- und Beratungszentrum zur Förderung und Integration behinderter/chronisch kranker Frauen und Mädchen

 

071028 chansongala presse 1

Zeitung 2007

 

 

 

Holly in Tracht 3Holly mit Bass überbelichtetChillen 2

 

War ne tolle Sache

 

 

 

 

 

 

 

2006 Alles Schrott?!... bzw. Beziehungsweisen

 

So entstand das Plakat, das Michael Spieler für mich gestaltet hat:

 

 

2006 Das zweite Solo
Müllophile Gedanken über den Alltagsschrott zu schrottophoner Musik - Das Solo-Programm von Holly Holleber bietet auf exquisitem Instrumentarium wie der Eierharfe, dem Gulliphon, der Bettflaschen-Steel-Drum, der Teekannen-Trompete etc. musikalisch-kabarettistische Gedankengänge zu alten und neuen Beziehungskisten: mein erstes Auto, mein bester Freund, die liebe, leidige Politik, also zu ganz normalem Alltagssperrmüll, ergänzt durch Chansons, vom Leben geschrieben, begleitet auf Gitarre, Akkordeon, Klavier, Ukulele…

Regie: Hedy Auer- Holleber/Ngmd./Thomas Hock/Köln

Fotos und Plakat von Michael Spieler HD

 

Pressebericht:

Lieder auf Gully-Xylophon und Gießkannen-Trompete
Abwechslungsreiches Gastspiel von Holly Holleber am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium
Von Felix Hügel
Neckarbischofsheim. Beziehungen. Sie können neu und aufregend oder aber routiniert und langweilig sein.
Mit diesem Thema setzte sich Holly Holleber bei seinem Gastspiel „Alles Schrott!? bzw. Beziehungsweisen“ am Adolf-Schmitthenner-Gymnasium auseinander.
Der Auftritt jedoch war keine Minute langweilig, sondern immer  unterhaltsam und abwechslungsreich.
Holly Holleber hat seine stärksten Momente bei den Chansons am Flügel, der Gitarre oder am Akkordeon. Doch man würde dem Auftritt nicht gerecht, reduzierte man ihn nur darauf.
Denn es gibt kaum ein scheinbar alltägliches Ding, das Holleber nicht zum Instrument umfunktioniert: der Gullydeckel wird zum Xylophon, der Eierschneider zur Harfe, Bettflaschen zu Trommeln und die Gießkanne zur Trompete. Selbst Gebrauchsgegenständen wie Messern, Gartenscheren oder einer „flotten Lotte“ schafft er es, rhythmische Geräusche zu entlocken. Mit denen untermalt er dann seine Gedichte und Songs.
Die Show ist so abwechslungsreich, dass man sich immer fragt: Was wird er denn nun als nächstes machen? Denn nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch ist der Auftritt äußerst vielseitig: Vom ersten Auto, dem eigenen Garten und dem besten Freund bis zur Ehefrau. Und in manchen Stücken folgt einfach nur ein Wortspiel auf das andere. Holly Holleber weiß gekonnt mit Rhythmus und Sprache zu spielen.
Aber auch scheinbar ernste politische Themen zieht er durch den Kakao: „Da das mit der Deutschen Einheit nicht so ganz klappt, könnte man doch den 17. Juni wieder als Feiertag einführen und ihn dann gleich zur Produktivitätssteigerung wieder abschaffen.“
Hat man im einen Moment noch Tränen gelacht, so kommen im nächsten Moment Lieder, die unter die Haut gehen. Wie etwa „Ich lade dich ein“ oder „Ich möchte gerne fliegen“. Denn die erzeugen ein Gänsehaut-Gefühl.
Etwa vier Monate hat Holly Holleber am neuen Programm gearbeitet. Die Entstehungsweise der einzelnen Stücke war dabei völlig unterschiedlich: „Manchmal habe ich einfach einen Gegenstand wie die ‚flotte Lotte’ in der Hand und denke mir, damit könnte man doch eigentlich  auch Musik machen. Manchmal steht aber der Text schon vorher fest und die musikalische Untermalung ergibt sich daraus.“
Und auch für Neckarbischofsheim hat Holleber eigens ein persönliches Lied komponiert. Schließlich habe er ja nicht nur durch die Zusammenarbeit mit der Theater-AG mittlerweile auch eine Beziehung mit der Stadt. Als Strophen nahm er die Informationstexte der offiziellen Homepage der Stadt Neckarbischofsheim. Den Refrain hat er mit einem Augenzwinkern selbst gedichtet:
„In Neckarbischofsheim, Helmhof und Untergimpern
kann man prima auf dem Klavier rumklimpern.
In Helmhof, Untergimpern und Neckarbischofsheim
kann man leben und trotzdem glücklich sein.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2007 African Sanctus

Hier habe ich zur eigenen Erbauung als Sänger mitgewirkt und dieses besondere Werk aufgeführt, der Komponist war selbst anwesend und hat mir diese liebe Widmung geschrieben

 

african sanctus

 

 

 

 

 

 

 

 

2017 immer wieder benefiz
seit ich Musik mache, kamen immer wieder Anfragen, ob ich nicht da oder dort mitwirken könne für einen guten Zweck. Das wurden dann mehrere Auftritte über die Jahre verteilt wie die Chansongala 2004 - 2007 zugunsten der Aidshilfe, die Teilnahme in Afrikachören zur Finanzierung eines Waisenhauses in Lesotho oder auch immer wieder einmalige Veranstaltungen wie Religion der Straße oder für domino, eine Organisation, die sich in Bangladesh vor Ort engagiert

 

   2015 Imbongi Text2015 Imbongi Bild  

gumboots

  Shozoloza                                                                      

mokosane 03

ausschnitt afrikachor

 

mokosane hambanjalo bild

 

Paris qui dort Kopie

Mit dieser Stummfilmvertonung

sammelten wir Geld für ein Boot

für die Fischer, die durch den

großen Tsunami ihre

Lebensgrundlage verloren hatten.

 

                                                       

 

 

 

domino

Andreas

Andreas Schwarzer, unser Klavierstimmer seit Jahrzehnten, Klavierbauer und Freund hatte diesen Abend zugunsten

der domino-Stiftung organisiert und es standen drei akustische Tastaturen, 2 Flügel und ein  Klavier auf der Bühne. So hatte ich die einmalige Gelegenheit

live improvisierend von Instrument zu wandern und zum Teil auch deren Klänge durch fixierte Pedale

miteinander zu verschmelzen.

 

2015 Ärzte ohne grenzen spendespendenurkunde

                                   

 

  Bei dieser Aufnahme durfte ich der "Hambanjalo-Mann" sein

 

 

 

 

 

 

 

 

2017 Zeitensprung

 

Andy, ein die Jahre gekommener Rockmusiker, der aber schon erfolgreich gewesen ist, wird mit seiner Band eingeladen an einem Sängerwettstreit auf der Wartburg teilzunehmen. Auf ihrer Reise dorthin werden sie immer wieder in andere Zeiten versetzt und treffen auf Mark Twain, Don Quijote und Sancho Pansa, den Froschkönig und Oswald von Wolkenstein. Andy und die Sängerin der Gruppe, Viola, erkennen die sängerischen Qualitäten der Männer und wollen sie zu ihrem Backgroundchor machen. So glauben sie ihre Chancen beim bevorstehenden Wettbewerb zu erhöhen. Auf der Burg treffen sie auf die Burgfrau Elisabeth, die zu dem Sangeswettstreit geladen hat und den Inquisitor, der diese Frau Kraft seines Amtes quält. Die  angedachten Backgroundsänger nehmen als Männerchor am Sängerfest teil und werden so zu Konkurrenten der Band, die gar nicht wie gewohnt spielen kann, da es keinen Strom gibt. Der Inquisitor, der die Band, nachdem er bei der Sängerin abgeblitzt ist, in den Kerker werfen lassen möchte, wird in letzter Minute gestoppt, da Mark Twain eine Batterie aufgetrieben hat, die die Verstärker der Band wieder laufen lässt. Mit der Rockmusik werden fast alle wieder in die Jetztzeit katapultiert.
Im Finale wird klar, dass nicht entscheidend ist, welcher Musikstil der bessere ist, sondern dass Musik an sich das Wesentliche ist und bei jedem Menschen eine andere Geist und Seele erreicht.
Ob das ganze Stück nun eher eine opera buffa oder ein Musical ist, sollte das Publikum selbst entscheiden.
Mir hat es großen Spaß gemacht unter der Regie von Wolfgang Mettenberger als alternder Rockmusiker Andy mit so tollen Kolleginnen und Kollegen auf der Bühne dem Stück Leben zu geben.

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2019 Eine mögliche Begegnung (Regie: Wolfgang Mettenberger)

 

Plakat Bach haendelBACH UND HAENDEL

 

Kostümprobe

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Nach diesem großartigen Erfolg wollten wir natürlich weiterspielen, doch Corona und die damit verbundenen Maßnahmen machten eine Fortführung unmöglich